BRK-Wasserwacht


Wasserretter im Einsatz

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Wasserwacht-Rettungsboot

Aktuelle Termine für die Wasserwacht-Ortsgruppen:


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Strömungsrettung


Bergungseinsatz im Fluss


Rettungs- und Bergetaucher


Taucheinsatz im See


Wasserwacht-Einsatzfahrzeug


Canyon-Rettungsgruppe


Wasserwacht-Station am Thumsee


Der Einsatz in wasserführenden Schluchten und Klammen erfordert sowohl wasser- als auch bergrettungsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten


Bei der Wasserwacht schwimmen lernen


Taucher dichten im Hochwassergebiet einen Deich ab

Insgesamt sorgen im Berchtesgadener Land vier Wasserwacht-Ortsgruppen mit über 700 Mitgliedern für die Sicherheit an Seen, Flüssen und in Schwimmbädern. In Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing und Laufen stellen die Ehrenamtlichen zudem je eine Schnell-Einsatz-Gruppe-Wasserrettung (SEG) .

Wasserrettungsdienst im Landkreis
Für den Wasserrettungsdienst im Landkreis sind rund 100 ehrenamtliche Rettungsschwimmer der BRK-Wasserwacht zuständig.
Zur Besatzung eines Wasserrettungsfahrzeugs (SEG) gehören mindestens drei Helfer, einer davon mit der Qualifikation eines SEG-Leiters. Zusätzlich sind ein Rettungsschwimmer und ein Rettungstaucher dabei. Regulär rücken mindestens fünf Einsatzkräfte aus. Die Fahrzeuge sind mit allen erforderlichen Geräten ausgestattet, die für Rettungseinsätze an Seen und Fließgewässern benötigt werden, darunter Schlauchboote, Druckluftflaschen für die Rettungstaucher, Rettungsrucksäcke entsprechend dem Landrettungsdienst und im Winter Eisrettungsschlitten. Die Alarmierung der SEG´n erfolgt per Funkmeldeempfänger über die zuständige Leitstelle.
Bei Badewetter im Sommer und während der Eiszeit sind an den Wochenenden die bestehenden Wachstationen am Abtsdorfer-, Höglwörther- und Thumsee sowie in mehreren Freibädern besetzt.

Die wichtigsten Aufgaben der Wasserwacht:

  1. Durchführung des Wasserrettungsdienstes
  2. Aus- und Fortbildung von geeigneten Einsatzkräften
  3. die Verbreitung der Kenntnisse und Fähigkeiten des Schwimmens und Rettungsschwimmens in der Bevölkerung, insbesondere bei der Jugend, in Schulen und Verbänden
  4. Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung besonderer Einheiten für den Einsatz bei Großschadensereignissen
  5. Mitwirkung bei der Bekämpfung von Schadensereignissen und ihren Auswirkungen
  6. Mitwirkung bei der Erhöhung der Sicherheit auf, an und in Gewässern (einschließlich Wasserstraßen) und in öffentlichen Bädern
  7. Suche und Bergung von Ertrunkenen
  8. Suche und Bergung von Ertrunkenen
  9. Mitwirkung beim Natur- und Gewässerschutz nach den gesetzlichen Bestimmungen

Die Hauptaufgabe, der die Wasserwacht 1883 erstmals nachging, ist gemäß der Ordnung für die Wasserwacht die Verhinderung des Ertrinkungstodes sowie die Durchführung der damit verbundenen vorbeugenden Maßnahmen - im Allgemeinen also die Erhöhung der Sicherheit beim Baden und im Wassersport.

50 Prozent aller Wasserrettungseinsätze
Die BRK-Wasserwacht sichert Badegewässer aller Art ab. Mit ihren professionell ausgerüsteten Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) ist die Wasserwacht Teil des Wasserrettungsdienstes (2005 führte sie rund 50 Prozent der Wasserrettungseinsätze in Deutschland durch). Auch größere Veranstaltungen am Wasser, wie Ruder- und Segelregatten, werden durch die Helfer der Wasserwacht abgesichert.

Immer mehr Aufgaben
Neben der Besetzung der Wachstationen beim Badebetrieb und während der Eiszeit hat sich aufgrund neuer Freizeitaktivitäten das Aufgabengebiet der Wasserwacht während der letzten Jahre erheblich erweitert: Eine eigene Canyon-Rettungsgruppe wurde in Zusammenarbeit mit der Bergwacht-Region Chiemgau zur Rettung von Wassersportlern aus Gebirgsbächen ins Leben gerufen. Binnen Minuten kann sich ein kleiner Bach bei Unwettern zu einem reißenden Strom entwickeln, der alles mit sich nimmt. Der Einsatz in wasserführenden Schluchten und Klammen erfordert sowohl wasser- als auch bergrettungsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten.

Schwimmen lernen
Die Wasserwacht leistet auch einen großen Beitrag zur Sicherheit am und im Wasser durch die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern oder Rettungsschwimmern, sowie durch die Vermittlung von Kenntnissen zur Gefahrenerkennung und -verhütung. Schon Jahrzehnte kümmern sich die Freiwilligen der Wasserwacht im Landkreis um die Ausbildung und Schulung der Bevölkerung. In Kursen wird Kindern das Schwimmen beigebracht, und die eigenen Mitglieder trainieren ständig für den Ernstfall einer Rettungsaktion. Seit Jahren organisiert die Kreis-Wasserwacht Berchtesgadener Land den Schulschwimmwettbewerb in der Region. Mit einer überproportional hohen Teilnehmerzahl belegen die Klassen aus dem Landkreis regelmäßig landesweit die Spitzenplätze.

Mitarbeit im Wasserrettungszug Oberbayern
Im Katastrophenfall stellen die drei mobilen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´en) der Kreis-Wasserwacht Berchtesgadener Land einen Tauchtrupp bereit, der als Bestandteil des Hochwasserrettungszugs Oberbayern in überschwemmten Gebieten wichtige Aufgaben bei der Menschenrettung und Sachgüterbergung übernimmt.Sie kümmern sich um die Versorgung und Evakuierung der vom Hochwasser betroffenen Bevölkerung, Bergungen, Deichrettung und die Absicherung anderer am Deich arbeitender Einsatzkräfte.

Die Wasserwacht basiert auf Ehrenamt
Die Mitglieder der Wasserwacht leisten ihren Dienst freiwillig und entgeltlos in ihrer Freizeit - aus Spaß am Sport und aus Freude am Helfen. Sie wollen selbst aktiv mithelfen? Werden Sie Mitglied in einer unserer Wasserwacht-Ortsgruppen. Teilen Sie Hobby, Sport und Freude am Helfen in einer tollen Gemeinschaft. Wir brauchen Sie!


Schwimmen lernen bei der Wasserwacht


Strömungsrettung


Schwimmen im Wildwasser


Strömungsrettung

Vom Nichtschwimmer zum Schwimmer
Eine wichtige Aufgabe der Wasserwacht ist die Ausbildung von Nichtschwimmern zu Schwimmern. Die Ausbilder Schwimmen führen Schwimmkurse durch, nehmen Schwimmabzeichen ab und bilden so den Grundstein der schwimmerischen Ausbildung in der Wasserwacht. Es werden aber nicht nur Schwimmkurse für angehende Wasserwacht-Mitglieder durchgeführt. Die Breitenausbildung der Bevölkerung im Schwimmen ist eine wichtige Präventivmaßnahme im Kampf gegen den Tod durch Ertrinken. Schwimmabzeichen werden vom Frühschwimmer "Seepferdchen" bis zum goldenen Schwimmabzeichen abgenommen.

Fachausbildung Rettungsschwimmen
Richtig Retten will gelernt sein. Deshalb bildet die Wasserwacht nicht nur ihre eigenen Mitglieder im Rettungsschwimmen aus, sondern unterrichtet auch interessierte Bürger.

Inhalte der Rettungsschwimmausbildung sind neben verschiedenen Techniken zum Transport eines Verunglückten im Wasser und der anschließenden Rettung an Land vor allem die richtige Einschätzung von Risiken und Gefahren für den Retter. Immer wieder bezahlen unerfahrene Ersthelfer ihre Hilfsbereitschaft mit der eigenen Gesundheit oder gar mit dem Leben.

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung zum Rettungsschwimmer haben, dann informieren Sie sich über unser Kursangebot. Kurstermine und Ankündigungen hängen zudem auch in den von der Wasserwacht betreuten öffentlichen Badeanstalten aus. Am Ende des Kurses steht die Prüfung nach den Richtlinien des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens (DRSA).

Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen wird in drei Leistungsstufen (Bronze, Silber und Gold) vergeben. In den Stufen Silber und Gold gilt das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen als Ehrenzeichen gemäß dem Ordensgesetz. Für alle Abzeichen müssen theoretische und praktische Leistungen erbracht werden.


Mit 195 PS über den Königssee; schneller Notarztzubringer und flexibles Patiententransportmittel


Bekämpfung des Ertrinkungstodes


Rettungstaucher bei der Vermisstensuche


Wurfretter


Strömungsrettung


Biotop-Pflege

Auch die Wasserwacht braucht Spezialisten;
die Hauptaufgabe der Wasserwacht umschreibt sich laut Dienstordnung mit „Bekämpfung des Ertrinkungstodes sowie die Durchführung der damit verbundenen Maßnahmen.“ Gemeint ist damit zum einen der Wachdienst an Badegewässern und die Bereitstellung von ausgebildeten Rettungsschwimmern, sowie zum anderen auch die Verbreitung von (Rettungs-)Schwimmkenntnissen in der Bevölkerung.

Rettungs- und Bergetaucher
Zur adäquaten Hilfeleistung sind Kenntnisse im Umgang mit Rettungsmitteln wie der Rettungboje sowie an großen Gewässern die Handhabung eines Motorbootes erforderlich. Zur Suche von Vermissten und Versunkenen oder zur Abwendung von Gefahren durch Gegenstände im Wasser unterhält die Wasserwacht im Landkreis eine eigene Rettungstauchgruppe.

Die Rettungstaucher der Wasserwacht werden zur Suche, Rettung oder Bergung von Verunglückten benötigt, wenn Rettungsschwimmer und Motorboote alleine nicht mehr ausreichen. Auch die Bergung von Fahrzeugen, Müll und gefährlichen Gütern aus dem Wasser gehören zu den Aufgaben von Rettungstauchern. Oftmals ist das eine harte Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen. Die Taucher im Wasserrettungseinsatz sind aufgrund der schwierigen äußeren Bedingungen unter Wasser (hoher Wasserdruck, schlechte Sicht, niedrige Wassertemperaturen) einer ständigen psychischen Belastung ausgesetzt. Dies trifft erst Recht zu, wenn es um die Rettung oder Bergung von Menschen geht.

Rettungstaucher können nur die körperlich und psychisch leistungsfähigsten aktiven Mitglieder der Wasserwacht werden. Um den harten Anforderungen, die die Einsätze an die Taucher stellen, gerecht zu werden, ist eine in der Regel ein- bis .zweijährige Ausbildung notwendig, die mit einer theoretischen und praktischer Prüfung abgeschlossen wird.

Naturschutz
Auch der Naturschutz ist eine wichtige Aufgabe der Wasserwacht: Für die Gesundheit und das Badevergnügen der Bürger sind saubere Gewässer von großer Bedeutung. Daher führt die Wasserwacht Naturschutzstreifen durch und beseitigt Unrat vom Ufer und aus dem Wasser. Zum einen ist nur in einem sauberen Gewässer gesundheitlich unbedenkliches Baden möglich, zum anderen sollte der Spaß der erholungssuchenden Menschen nicht zu Lasten der ursprünglichen Wasserbewohner gehen. Außerdem macht Baden in einem sauberen Gewässer mehr Spaß, als in einem See mit hohem Schadstoffgehalt, der zur Müllkippe geworden ist.


Strömungsrettung in der Saalach


Motorbootführer


Rettungsboot


Motorrettungsboot der Wasserwacht


Rettungsboot am Abtsdorfer See


Die Arbeit im Sanitätsdienst reicht von der Versorgung kleiner Schnittverletzungen durch Glassscherben bis hin zur Wiederbelebung von Patienten mit Kreislaufstillstand


Medizinische Versorgung eines Geretteten


Rettung mit der Schaufeltrage


Die ständige Kontrolle der Wasserfläche senkt die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Unfalls erheblich

Motorbootführer
Was in den Anfängen der Wasserwacht mit Badehose, selbstgebauten Schwimmbrettern und Ruderbooten an Rettungseinsätzen oft unter Lebensgefahr begonnen wurde, setzt sich heute mit einer großen Flotte aus modernen Rettungsbooten fort. Mit zunehmendem Tourismus an den heimischen Gewässern sind auch immer mehr Wassersportler unterwegs. Diese Konzentration von Menschen ist seit Bestehen der Wasserwacht eine Herausforderung für die ehrenamtlichen Helfer, die eine technisch gut ausgerüstete Flotte vorhalten müssen.

Den hohen Stellenwert der wasserwachtinternen Bootsführerausbildung belegt die Tatsache, dass das Befähigungszeugnis zum Führen eines Motorrettungsbootes dem staatlich anerkannten Motorbootführerschein Binnen "A" gleichgestellt ist. Tatsächlich wird der Wasserwacht-Bootsführer nach den amtlichen Kriterien geprüft, wobei zusätzlich noch ein wasserwachtspezifischer Prüfungsteil abgelegt werden muss.

Seit die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden im Sommer 1998 ihr Motorrettungsboot am Königssee in Betrieb genommen hatte, stieg die Zahl der jährlichen Einsätze stetig an. Im Schnitt werden die ehrenamtlichen Wasserretter pro Saison zu 25 Notfällen am und auf dem See alarmiert; ihre wichtigste Aufgabe: Der schnelle Transport von Notarzt und Rettungsdienst über das 7,3 Kilometer lange und rund einen Kilometer breite Gewässer am Fuß des Watzmanns im Berchtesgadener Land. Viele der stark frequentierten Ausflugziele am See sind nur vom Wasser aus oder über langgezogene und schwierige Steige von den umliegenden Bergen aus erreichbar. Ein lückenloser Dienstplan garantiert kürzeste Ausrückzeiten der Freiwilligen, die bei Einsätzen parallel zum Rettungsdienst mit ihrem Wasserwacht-Auto vom BRK-Haus aus zur Bootshütte fahren und das Boot besetzen.

Sanitätsdienst
Längst ist es für einen effektiven Wasserrettungsdienst und auch für reguläre Wachdienste an Gewässern nicht mehr ausreichend, nur Helfer mit einem Erste-Hilfe-Kurs und einer Rettungsschwimmausbildung einzusetzen.

Die Verbreitung von Schwimmkenntnissen wird heute schon in der Grundschule gefördert, so dass glücklicherweise die Anzahl von Menschen, die vor dem Ertrinken gerettet werden müssen, trotz der stetig steigenden Anzahl von Wassersport-Begeisterten, zurückgeht. Dagegen steigt die Zahl der Hilfeleistungen an Land jährlich an.

Die Arbeit im Sanitätsdienst reicht von der Versorgung kleiner Schnittverletzungen durch Glassscherben bis hin zur Wiederbelebung von Patienten mit Kreislaufstillstand. Alle Wasserwacht-Ortsgruppen im Berchtesgadener Land verfügen über Frühdefis und medizinische Ausrüstung zur Erstversorgung von Notfallpatienten. Die notwendige Ausbildung der Wasserretter entspricht den Anforderungen des Rettungsdienstgesetzes.

Um dem gestiegenen Qualitätsanspruch, den die heutigen Einsätze an die Mitglieder der Wasserwacht stellen, gerecht zu werden, bildet die Wasserwacht die meisten aktiven Mitglieder zu Helfern im Sanitätsdienst (San A+B) oder in Bayern auch zu Wasserrettern (San C Wasserwacht) aus. Die Ausbildung zum Helfer im Sanitätsdienst besteht aus über 50 Unterrichtseinheiten und berechtigt die Mitglieder zum Mitfahren im Krankenwagen und nach einigen Schichten auch im Rettungswagen. Folglich sind viele Wasserwachtmitglieder nebenbei zusätzlich im Landrettungsdienst tätig und haben häufig auch die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer, Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten absolviert. Für die Fachdienstausbildungen Rettungstauchen und Motorboot ist die Ausbildung zum Sanitätsdiensthelfer zudem Pflicht.

Für Sicherheit am Badesee oder im Schwimmbad verbringen die Ehrenamtlichen unzählige Stunden auf den Wachstationen. Die ständige Kontrolle der Wasserfläche senkt die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Badeunfalls erheblich, da sofort gegen das Ertrinken eingegriffen werden kann. Vergessen Sie bitte eines nicht: Obwohl die Mitglieder der Wasserwacht eine hohe fachliche Qualifiaktion haben, arbeiten Sie Tag und Nacht ehrenamtlich und ohne finanzielle Zuwendungen getreu dem Motto "Aus Spaß am Sport und aus Freude am Helfen!"


Ständige Aus- und Fortbildung der aktiven Wasserretter


Eisrettungsschlitten im Einsatz


Einsturzgefahr: Dachräumarbeiten nach massivem Schneefall


Motorschlitten auf dem zugefrorenen Königssee


Motorschlitten auf dem zugefrorenen Königssee


Der zugefrorene Königssee


Die Eiskommission prüft die Tragkraft des zugefrorenen Gewässers

Auch im Winter stehen Einsätze an
Mit einer Eisrettungsausrüstung werden eingebrochene Menschen aus dem kaltem Wasser gerettet. Die vier Wasserwacht-Schnell-Einsatz-Gruppen halten dafür während der Wintermonate besondere Ausrüstung auf Einsatzfahrzeugen und an den Wachstationen bereit.

Eiszeit am Königssee
Da der in unregelmäßigen Abständen während der Winterzeit zugefrorene Königssee mit den schweren Fahrzeugen des Landrettungsdienstes nicht befahren werden darf, übernimmt die Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden während der Eiszeit am und um den See den Sanitätsdienst. Ähnlich wie in der eisfreien Jahreszeit mit dem Motorrettungsboot, werden Helfer und Patienten mit einem Motorschlitten-Eisretter-Gespann über den See gefahren.

Infos zur Eisrettung
Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen erfreuen sich auch im Berchtesgadener Land zunehmend größerer Beliebtheit. Selbst Autorennen auf zugefrorenen Seen sind an anderen Orten keine Seltenheit mehr. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn die Tragkraft des Eises ist trügerisch.

Aufgrund verschiedener Einflüsse, wie Strömungen, warme Abwasser- oder Industrie-Zuflüsse, oder wegen eines wechselnden Wasserstandes kann das Eis unterschiedliche Stärken aufweisen. Die BRK-Wasserwacht mahnt, Hinweisschilder, die vor diesbezüglichen Gefahren warnen, auch wirklich ernst zu nehmen. Vor allem Kinder müssen über die Gefahren des Eises aufgeklärt und zum richtigen Verhalten angeleitet werden.

Sollte man selbst ins Eis einbrechen, so empfiehlt die Wasserwacht, Ruhe zu bewahren. Man sollte um Hilfe rufen, sich so wenig wie möglich bewegen und sich nicht entkleiden. Indem sich der Eingebrochene vorsichtig in Bauch- oder Rückenlage flach auf die Eisfläche schiebt, kann er langsam zum Ufer kriechen. Sollte die Eisfläche dafür zu dünn sein, muss das Eis behutsam abgebrochen werden, bis das Ufer erreicht wird. Unter allen Umständen sollte man aber vermeiden, unter die Eisdecke zu geraten.

Wenn ein Eisunfall beobachtet wird, muss der Hilferuf sofort weiter gegeben und eine schnelle Rettung organisiert werden, da jede zusätzliche Minute im kalten Wasser die Kräfte des Patienten massiv mindert. Unter der Notrufnummer 0861-19222 können Wasserwacht, Rettungsdienst und Notarzt angefordert werden. Durch die starke Unterkühlung wird die Beweglichkeit des Betroffenen eingeschränkt. Es droht der Tod durch Erfrieren und Ertrinken. Ersthelfer sollten dem Betroffenen Mut zusprechen und ihn zum Durchhalten animieren.

Zur Rettung Eingebrochener können verschiedene Hilfsmittel in unmittelbarer Nähe des Unglücksortes verwendet werden. Genauso wie Eisleitern und Rettungsstangen können auch Bretter, Bänke, Äste oder Seile genutzt werden. Am Hintersee bei Ramsau stationiert die Wasserwacht während der Eiszeit einen Eisrettungsschlitten, der auch von Ersthelfern genutzt werden kann. Über dem Schlitten befindet sich ein kleiner Schlüsselkasten, der wie ein Feuermelder mit einer dünnen Glasscheibe gesichert ist und den Schlüssel für die Schlitten-Befestigung enthält. Aufgrund der fehlenden Gewichtsverteilung darf sich ein Retter jedoch niemals stehend der Einbruchstelle nähern und sollte sich immer durch einen zweiten Helfer mit einer Leine oder notfalls mit den Händen absichern lassen.

Nach der Rettung aus dem Wasser muss der Patient sofort in einen mäßig beheizten Raum gebracht werden, wo man die nasse Kleidung entfernt und mit trockenen Decken einer weiteren Auskühlung entgegen wirkt. Die zusätzliche Gabe von heißen Getränken führt dazu, dass der Unterkühlte von innen angewärmt wird. Alkohol sollte nicht beigemischt werden, da er das Gegenteil bewirkt. Patienten nach einem Eisunfall benötigen dringend medizinische Hilfe durch Notarzt und Rettungsdienst und müssen im Anschluss auf der Intensivstation eines Krankenhauses überwacht werden.


Eisrettungsschlitten im Einsatz


Einsatzleiter Wasserrettungsdienst


SEG-Leiter

Einsatzleitung
Von den ehrenamtlichen Leitungs- und Führungskräften in der Wasserwacht werden große Kompetenzen auf ihren jeweiligen Tätigkeitsgebieten erwartet:

  1. rotkreuzspezifische Kompetenz
  2. fachliche Kompetenz
  3. personelle Kompetenz
  4. soziale Kompetenz
  5. organisatorisch-administrative Kompetenz
  6. strategische Kompetenz

Da man Wissen und Erfahrung nicht in die Wiege gelegt bekommt, bietet das BRK an die jeweiligen Anforderungsprofile angepasste, modular aufgebaute Führungskräfteausbildungsseminare. Das dort erlernte Wissen kann für die Mitglieder auch in Ausbildung und Beruf eine große Bereicherung sein. Bei den Lehrgängen wird generell zwischen der Ausbildung für Leitungskräfte, also Personen, die damit betreut sind eine Rotkreuzgemeinschaft zu leiten und der Ausbildung für Führungskräfte, also Mitglieder, die in Einsätzen Verantwortung übernehmen und Einsatzformationen führen, unterschieden.


Wasserwacht-Einsatz am Fluss


Strömungsretter der Wasserwacht bei der Fahrzeugbergung im Fluss


Rettungsboote werden von den mobilen Schnell-Einsatz-Gruppen auf Anhängern transportiert

Ihre Ansprechpartner zum Thema:

 Andreas Schneider
Andreas Schneider

Andreas Schneider (Sachbearbeiter Ehrenamt, Liegenschaften, Fuhrparkleiter)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (0) 8651 9590-21
Fax: +49 (0) 8651 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: Montag bis Donnerstag, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Freitags 8 bis 12 Uhr.

Kreis-Wasserwacht Berchtesgadener Land:

 Rudolf Schierghofer
Rudolf Schierghofer

Rudolf Schierghofer (Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (8651) 9590-0
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: +49 (160) 93811765
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung.

 Christina Wagner
Christina Wagner

Christina Wagner (stellvertretender Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (0) 8651 9590-21
Fax: +49 (0) 8651 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

 Siegfried Hauber
Siegfried Hauber

Siegfried Hauber (Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Bad Reichenhall)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (0) 8651 9590-21
Fax: +49 (0) 8651 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung.

 Peter Graf
Peter Graf

Peter Graf (stellvertretender Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Freilassing-Ainring)
Postanschrift: Vinzentiusstraße 58, 83395 Freilassing
Tel: +49 (8651) 9590-21
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

 Monika Reiner
Monika Reiner

Monika Reiner (Jugendleiter der Kreis-Wasserwacht)
Postanschrift: Wiesenweg 2, 83471 Berchtesgaden
Tel: +49 (8651) 9590-21
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

 Amt wird noch vergeben
Amt wird noch vergeben

Amt wird noch vergeben (Arzt der Kreis-Wasserwacht)
Postanschrift: -
Tel: +49 (8651) 9590-0
Fax: -
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

 Albert Bruckner
Albert Bruckner

Albert Bruckner (weiteres Mitglied der Kreis-Wasserwacht)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (8651) 9590-0
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

 Alfons Kandler
Alfons Kandler

Alfons Kandler (weiteres Mitglied der Kreis-Wasserwacht)
Postanschrift: Alte Berchtesgadener Straße 20, 83487 Markt Schellenberg
Tel: +49 (8650) 525
Fax: +49 (8650) 984548
Mobil: -
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Dienstzeiten: nach Vereinbarung

Wasswacht-Ortsgruppe Bad Reichenhall:

 Siegfried Hauber
Siegfried Hauber

Siegfried Hauber (Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Bad Reichenhall)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (0) 8651 9590-21
Fax: +49 (0) 8651 9590-50
Mobil: -
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Dienstzeiten: nach Vereinbarung.

 Rainer Moltke
Rainer Moltke

Rainer Moltke (stellvertretender Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Bad Reichenhall)
Postanschrift: Riedelstraße 18, 83435 Bad Reichenhall
Tel: +49 (0) 8651 9590-21
Fax: +49 (0) 8651 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

Wasswacht-Ortsgruppe Berchtesgaden:

 Elke Schneider
Elke Schneider

Elke Schneider (Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden)
Postanschrift: Wiesenweg 2, 83471 Berchtesagden
Tel: +49 (8650) 280
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: -

 Gerhard Däuber
Gerhard Däuber

Gerhard Däuber (stellvertretender Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden)
Postanschrift: Wiesenweg 2, 83471 Berchtesagden
Tel: +49 (8651) 9590-0
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

Wasswacht-Ortsgruppe Freilassing-Ainring:

 Peter Graf
Peter Graf

Peter Graf (stellvertretender Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Freilassing-Ainring)
Postanschrift: Vinzentiusstraße 58, 83395 Freilassing
Tel: +49 (8651) 9590-21
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

 Tanja Hager
Tanja Hager

Tanja Hager (stellvertretender Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Freilassing-Ainring)
Postanschrift: Vinzentiusstraße 58, 83395 Freilassing
Tel: +49 (0) 8651 9590-21
Fax: +49 (0) 8651 9590-50
Mobil: -
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

Wasswacht-Ortsgruppe Laufen-Leobendorf:

 Christoph Scharf
Christoph Scharf

Christoph Scharf (Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Laufen-Leobendorf)
Postanschrift: Kulbing 28, 83410 Laufen
Tel: +49 (8682) 7266 (nur am Wochenende besetzt)
Fax: +49 (8651) 9590-50
Mobil: +49 (160) 94654153
E-Mail schreiben(Bitte [at] durch @ ersetzen!)
Dienstzeiten: nach Vereinbarung

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