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Mutmaßlicher Vandalismus nach dem letzten Termin in Piding

BERCHTESGADENER LAND (ml) – In der Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019 sind insgesamt 1.813 Blutspender zu den 15  BRK-Blutspende-Terminen im mittleren und nördlichen Landkreis gekommen. „Das waren 200 absolut, also rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr“, bedauert der Organisator der ehrenamtlichen Betreuungsteams der BRK-Bereitschaften, Edi Schmid, der auch über einen Zwischenfall beim jüngsten Termin am Mittwoch, den 10. Juli in Piding verärgert ist: Unbekannte haben dort einen rund 60 Euro teuren Wegweiser-Aufsteller umgeworfen und zerstört, der noch nach dem Termin über Nacht an der Schule stand. Auch bei diesem Termin kamen nur 78 Spender, wobei 72 Konserven gewonnen wurden – in Piding liegt der Schnitt sonst bei 90 bis 95 Spendern.

1.650 Blutkonserven (2018: 1.754) konnte der BRK-Blutspendedienst mit nach München nehmen.  109 Erstspender haben sich im ersten Halbjahr 2019 (2018: 138) zur Blutspende entschieden. „Der offensichtliche Rückgang lag aber nicht am Willen der Blutspender, sondern an der Reduzierung  der Terminanzahl von 17 auf 15. Der Blutspendedienst plant die Termine bayernweit so, dass insgesamt sehr effizient ein noch besseres Ergebnis erzielt wird“, erklärt Schmid.  Rückläufiges Spenden-Aufkommen  kann laut Aussage des BRK-Blutspendedienstes im Extremfall die Versorgung der Patienten im Freistaat gefährden. Rund 2.000 Blutkonserven brauchen die Kliniken Bayerns  jeden Tag. Besonders wichtig ist es, im Vorfeld der Blutspende ausreichend zu essen und alkoholfrei  zu trinken.

Gelegenheit zum Blutspenden gibt es wieder am 1. Und 2. August jeweils von 15 bis 20 Uhr im Jugendheim in der Bräuhausstraße 10 in Berchtesgaden, am 6. August von 15.30 bis 20 Uhr in Freilassing im BRK-Haus in der Vinzentiusstraße 58 und am 28. August von 16 bis 20 Uhr in Ainring-Mitterfelden im BRK-Haus in der Industriestraße 6a. Schmid: „Bitte kommen Sie zu den Blutspende-Terminen des BRK und spenden Sie Ihr Blut für schwer Kranke und Unfallopfer. Werden Sie zu besonderen Lebensrettern!“