Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Information und Transparenz. Gerade in einer ländlich strukturierten Region wie dem Berchtesgadener Land, wo jeder jeden kennt und die Menschen auch in Notsituationen zusammenhelfen, bekommt die Bevölkerung unsere Arbeit oft hautnah mit, sieht, wenn der Rettungswagen mit Blaulicht zum Einsatz fährt oder der Hubschrauber über den Bergen kreist. Die Menschen wollen und sollen zeitnah erfahren, was passiert ist und was ihr Rotes Kreuz macht – sonst brodelt in einer Mixtur aus Verunsicherung, Angst und Neugier die Gerüchteküche. Eine stetige Berichterstattung in den Medien macht die Bedeutung und die Aufgaben des Roten Kreuzes für jeden sichtbar: Nicht nur die rund 15.000 Fördermitglieder und rund 1.000 aktiven Helfer im Landkreis sollen stets erfahren, was mit ihren Spenden passiert und wie ihre Hilfe ankommt. Mehr Infos dazu finden Sie in unserem Positionspapier zur Presse- und Medienarbeit (PuMa).

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Der wegen einiger aufwendiger Rettungen und sehr vieler Sommer-Touristen oft subjektiv empfundene Schein trügt:  Die Einsatzzahlen der Bergwacht in den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen sind im Corona-Jahr 2020 entgegen des bayernweiten Aufwärtstrends während der bisherigen Sommer-Saison von Mai bis einschließlich Oktober etwas rückläufig (Rückgang von 566 auf 513), wobei es lokal auffällige Unterschiede gibt. Auch die Zahl der Toten scheint rückläufig zu sein: Bisher gab es 2020 in der Region 13 am Berg verstorbene Menschen; 2020 waren es im gesamten Jahr 20. „Die absolute Zahl der Einsätze spiegelt dennoch nie den tatsächlichen Aufwand wider, der bei schwierigen Rettungen oder tage- bis wochenlangen Vermisstensuchen in diesem Jahr vereinzelt sehr umfangreich war“, betont Regionalleiter Dr. Klaus Burger.

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Trotzt Corona haben sich an beiden Blutspende-Tagen im Pfarrsaal Sankt Zeno 214 Blutspender eingefunden und 197 verwertbare Blutkonserven gespendet. Die BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall freute sich besonders über die 23 Erstspender, die sich neu für diese wichtige soziale Aufgabe zur Verfügung gestellt haben.

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Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Sonntagnachmittag drei verstiegene Bergsteiger vom Edelweißlahnerkopf auf der Südostseite der Reiter Alpe gerettet. Die drei 25 und 30 Jahre alten Männer aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein waren von Triebenbach aus entlang des Antonigrabens über das Leiterl aufgestiegen und hatten dann in rund 1.900 Metern Höhe knapp unterhalb des Gipfelgrats den alpinen und wegen des Neuschnees stellenweise nicht mehr sichtbaren Steig verloren, weshalb sie kurz nach 12.20 Uhr einen Notruf absetzten.

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Am Samstagmittag gegen 11.50 Uhr ist eine 19-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall auf B21 bei Fronau verletzt worden. Die von Lofer kommende junge Frau aus Nordrhein-Westfalen war mit ihrem Opel Corsa wegen eines Fahrfehlers alleinbeteiligt in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, zunächst an die steinerne Brückenmauer der dortigen Saalach-Brücke geprallt, dann quer über die Fahrbahn geschleudert und schließlich rechts an der Bordsteinkante hängengeblieben.

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Am Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr hat sich auf der B305 in Berchtesgaden auf Höhe der Abzweigung Koch-Sternfeld-Straße ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Ein BMW und ein Fiat mussten verkehrsbedingt an einer Fußgängerampel anhalten. Ein nachfolgender 53-jähriger Einheimischer bemerkte dies zu spät und fuhr mit seinem VW Caddy auf das Fahrzeugheck einer 25-jährigen Fiat-Fahrerin aus Hallein auf

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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei musste am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr zu einem brennenden Mehrfamilienhaus in die Freilassinger Innenstadt ausrücken. Die Einsatzkräfte konnten alle drei Bewohner rasch finden und mit nach erster Einschätzung nur leichten bis mittelschweren Verletzungen in Sicherheit bringen. Der Feuerwehr gelang es, trotz der dichten Bebauung zu verhindern, dass das Feuer auf die angrenzenden Gebäude übergreift.

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Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW), der BRK-Wasserwacht und der Polizei waren am Montagvormittag zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt an der Bischofswieser Ache im Einsatz, da sich auf Höhe des Stauwehrs am Kleinkraftwerk an der Ache ein Schaum-Teppich gebildet hatte und nicht klar war, ob ein womöglich giftiger Stoff das Wasser verunreinigt hatte.

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Am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr sind auf der Reichenhaller Umgehungsstraße (B20/21) ein Audi TT und ein VW Polo frontal zusammengestoßen, wobei die 21-jährige Fahrerin des Polos nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes schwer sowie ihr 26-jähriger Beifahrer und die 55-jährige Audi-Fahrerin leicht verletzt wurden. Die 55-Jährige aus dem Landkreis war mit ihrem Audi in Richtung Marzoll unterwegs, zwischen Landratsamt und Gablerknoten auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal in den Polo der 21-jährigen Österreicherin geprallt.

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Die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 7“ und die Bergwacht Ramsau waren am Montag wieder bei einer weiteren Nachsuche nach dem nach wie vor im Watzmann-Gebiet vermissten 21-Jährigen unterwegs. Sie flogen die relevanten Bereiche am Mooslahnerkopf, am Kleinen Watzmann und in der Wiederroute ab, konnten aber keine weiteren Spuren finden.

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Am Montagvormittag hat ein 30-Jähriger bei einem Arbeitsunfall in Kirchberg durch eine Verpuffung Verbrennungen im Gesicht erlitten, wobei der Mann nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Nach Erstversorgung durch Arbeitskollegen, die Reichenhaller Notärztin und die Notfallsanitäter flog ihn die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ vom nahen Festplatz aus zur auf Verbrennungen spezialisierten Unfallklinik in Murnau.

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Aufgrund des anhaltend schönen Wetters waren am Wochenende sehr viele Menschen aus Nah und Fern in den heimischen Bergen unterwegs, wobei auch die Bergwachten bei insgesamt acht Einsätzen gefordert waren. Die Geretteten hatten trotz der zum Teil widrigen Umstände im Absturzgelände, im Schnee und in der einsetzenden Dunkelheit ungewöhnlich viel Glück im Unglück und kamen verhältnismäßig glimpflich davon. Neben einer sehr aufwendigen, über drei Stunden langen Rettung eines unverletzten Verstiegenen aus den Großen Trichter in der Westwand des Hohen Gölls (separater Bericht) musste eine unverletzte, verstiegene Frau vom Hohen Brett ausgeflogen werden; ein erschöpfter zwölfjähriger Bub und sein Begleiter konnten nicht mehr vom Grünstein absteigen; Hilferufe wurden vom Königssee-Ostufer gemeldet; ein Bergsteiger war auf einem Schneefeld am Hochkalter ausgerutscht und hatte sich am Fuß verletzt; ein Wanderer hatte sich am Teisenberg ebenfalls am Fuß verletzt; zwei Bergsteiger hatten sich beim Abstieg vom Hochkalter ins Ofental verirrt uns mussten im letzten Tageslicht ausgeflogen werden und ein verstiegenes Duo musste vom Nassen Palfen am Königssee-Ostufer gerettet werden.

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